Tätigkeit
Tätigkeit

Als eine Initiativgruppe aus Eltern und Spezialisten das Heilpädagogische Zentrum Ende der 1980er mit dem Ziel gründete, Kinder vor neuropsychologischen Kliniken und Internaten zu bewahren, erwarteten sie in ihren kühnsten Träumen nicht, dass 20 Jahre später solche Zentren zu Dutzenden entstehen, Hochschulen «Heilpädagogik» als Studienfach anbieten würden und Fachliteratur zum Thema erscheinen sollte.

Die Geschichte des Zentrums begann vor mehr als 20 Jahren, um Kindern zu helfen, die nirgendwo sonst Unterstützung finden konnten. Die klassische Schule der korrektiven Pädagogik war gnadenlos veraltet und konnte keine Probleme lösen, sondern stempelte die Kinder als «nicht lernfähig» ab und nahm ihnen und ihren Eltern jegliche Hoffnungen. Damals bereits begannen Spezialisten des Zentrums eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Vertretern etwa aus dem Gebiet der neuropsychologischen Schule Lurijas oder dem Arschavskij-Ansatz einer altersspezifischen Physiologie, die zu dieser Zeit bereits fundierte Forschungsergebnisse angesammelt hatten, jeodch noch auf ihre Anwendung warteten.

Dies war eine Etappe der Renaissance und Etablierung der Heilpädagogik in Russland.

Bald wurde klar, dass die Kinder jedoch auch weiterer Entwicklungsschritte bedurften. Und das Zentrum ließ die ersten integrativen Kindergärten und eine Schule einrichten.

Allmählich wurden diese Einrichtungen an staatliche Stellen übergeben, immer mehr solcher Klassen wurden in normalen Schulen eröffnet, ein integratives Sommerlager entstand. Lernwerkstätten, die vom Zentrum gegründet wurden, führten ihre Arbeit in dem technischen College Nr. 21 fort. Heute wird ein Projekt zum unabhängigen Wohnen von Menschen mit Entwicklungsstörungen erarbeitet.

Unser Ziel ist es, für Menschen mit Entwicklungsbesonderheiten einen vollwertigen Weg zu einem würdigen Erwachsenenleben zu schaffen.






    Irina Konstantinova, Neuropsychologin

    Bei der Arbeit, sogar mit ganz schwierigen Kindern, bei denen es fast keine positiven Veränderungen gibt, ist für mich das Wichtigste, wenn dem Kind das, was es tut, gefällt. Wenn das Kind es mag, heißt es für mich, dass ich das mache, was es braucht. Und wenn das Kind dabei sogar noch etwas gelernt hat, was es bisher nie machen konnte, dann ist es das höchste der Gefühle.

     

    Wir sind allen dankbar, die am Schicksal unserer Zöglinge interessiert sind. Schreiben Sie uns, oder erfahren Sie, wie man uns helfen kann.